Ein Rückblick voller Stolz – und ein Blick nach vorn
Durch den spannenden Abend führte David Miscavige das Publikum zuerst auf eine kleine Zeitreise: von 1984, als Scientology in 39 Ländern vertreten war, bis in die Gegenwart – zu einer Gemeinschaft aus 191 Nationen. Dieser Moment, begleitet von Applaus und strahlenden Gesichtern, setzte den emotionalen Ton des Wochenendes: Wachstum, Zusammenarbeit und Hoffnung.
Geschichten von Mut und Entschlossenheit
Im Laufe des Abends wurden verschiedene Projekte vorgestellt – nicht als trockene Berichte, sondern als lebendige Einblicke in echte Entwicklungen und Erfahrungen.
CCHR erzählte von mutigen Menschen, die in Grobritannien, Frankreich und Ungarn Missstände in der Psychiatrie aufdeckten und Veränderungen anstiessen. Die Ankündigung eines neuen Dokumentarfilms über Psychopharmaka und Gewalt wurde mit gespannter Erwartung aufgenommen – ein Projekt, das bereits im Vorfeld starke Reaktionen erzeugt hatte.
Die Foundation for a Drug-Free World präsentierte ihre Arbeit mit einer sichtbaren Begeisterung. Besonders die neu entstandenen Kooperationen in den USA – darunter Partnerschaften innerhalb der Fahrschulausbildung – zeigten, wie Prävention nun Menschen erreicht, die bisher kaum Berührungspunkte damit hatten. Der Medaillenträger, der dieses Netzwerk aufgebaut hatte, erhielt dafür warmen und anhaltenden Applaus. In einem weiteren Projekt schulte die Kampagne Drug-Free World in Guatemala in Zusammenarbeit mit der Regierung rund 1.900 Mitarbeitende des gesamten Präventionsnetzwerkes, was laut Berichten mit einem Rückgang des Drogenkonsums um 48 % verbunden war. Weitere Programme unterstützten Flüchtlinge, führten Menschenrechtsinitiativen durch und setzten Rehabilitationsmassnahmen in Gefängnissen um.
United for Human Rights und Der Weg zum Glücklichsein berichteten von Projektteams in Australien, auf den Philippinen und an vielen weiteren Orten, wo Menschen mit Überzeugung und Kreativität Wertearbeit leisten. Die Geschichten handelten von Schulen, Gemeinden und Einzelpersonen – und sie berührten durch ihre Einfachheit und Wirkung.
Wenn Hilfe zur Hoffnung wird
Ein besonders leiser, aber kraftvoller Moment entstand, als die Ehrenamtlichen Geistlichen ihre Einsätze schilderten. Bilder von überfluteten Strassen, eingestürzten Häusern und Menschen in Not wurden gezeigt – doch im Mittelpunkt standen nicht die Katastrophen, sondern die helfenden Hände.
Ihr Beitrag bei den Grossbränden in Los Angeles, für deren Hilfe die Volunteer Ministers vom Roten Kreuz der Stadt offiziell ausgezeichnet wurden, rief Dankbarkeit und Respekt hervor. Man konnte spüren, dass diese Arbeit für viele Gäste einen tiefen emotionalen Kern berührte.
Menschen, die den Unterschied machen
Die Verleihung der IAS-Freiheitsmedaillen war einer der Höhepunkte des Wochenendes. Drei Personen wurden für ihren Einsatz für Elternrechte, Drogenprävention und Bildungsprogramme geehrt. Ihre Geschichten klangen wie Kapitel aus einem Buch über Durchhaltevermögen: kleine Teams, grosse Wirkung; Rückschläge, die zu neuen Ideen führten; und Entscheidungen, die das Leben anderer veränderten.
Eine der diesjährigen Preisträgerinnen der Freedom Medal ist Diane Stein aus Clearwater, Florida, Als Präsidentin von CCHR Florida deckte sie auf, dass in ihrem Bundesstaat jedes Jahr 30.000 Kinder von Psychiatern festgehalten wurden – ohne Zustimmung der Eltern. Sie führte eine Graswurzelkampagne an und mobilisierte Abgeordnete, ein Gesetz für Elternrechte zu verabschieden, das die elterliche Autorität über die psychische Gesundheit eines Kindes bekräftigt. Aufbauend auf diesen Erfolgen half Diane, das erste Amt für Elternrechte des Landes ins Leben zu rufen, und setzte 39 Gesetze in Bundesstaaten von Arizona bis New Hampshire in Gang, die Millionen von Kindern vor psychiatrischem Missbrauch schützen.
Ein Wochenende voller Glanz und Begegnung
Zwischen den Präsentationen blieb viel Raum für Wärme und festlichen Austausch.
Das Seminar über zukünftige Projekte gab Einblicke in die kommenden Jahre. Der Patronball, begleitet von Musik, Auszeichnungen und eleganter Atmosphäre, wirkte fast wie das pulsierende Herz des Wochenendes. Und beim Wohltätigkeitskonzert schliesslich vereinte sich alles: Freude, Gemeinschaft und der Wille, auch über diesen Anlass hinaus Gutes zu bewirken.
Der abschliessende Eindruck
Am Ende des Wochenendes verliess man East Grinstead nicht nur mit neuen Informationen, sondern mit einem Gefühl von Aufbruch. Es war ein Ereignis, das zeigte, wie viele Geschichten, Kulturen und Menschen aus aller Welt zusammenkommen können – vereint durch das gemeinsame Ziel, Projekte zu fördern und zu schützen, die etwas bewegen.





