Soziale Medien verstärken oft extreme Meinungen
Am 11. März 2026 fand in der Scientology-Kirche in Budapest eine interreligiöse Diskussionsrunde statt, bei der Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen über Online-Hass, moralische Verantwortung und die Rolle von Religion in der digitalen Welt sprachen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Gläubige sich in sozialen Medien verhalten sollten und ob sie dort höhere ethische Massstäbe erfüllen müssen.
Die Teilnehmer betonten, dass soziale Medien oft extreme Meinungen verstärken und Konflikte verschärfen. Deshalb sei es wichtig, dass Einzelne Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen, respektvoll kommunizieren und bewusst gegen Hass und Provokation vorgehen. Religion könne dabei helfen, als moralische Orientierung zu dienen und zu einem konstruktiveren Umgang miteinander beizutragen.
Inhaltlich knüpften viele der diskutierten Ideen an ethische Prinzipien aus „The Way to Happiness“ von L. Ron Hubbard an, etwa Vorbildverhalten, Wahrhaftigkeit und Respekt gegenüber anderen.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Zukunft der Religion in Europa
Trotz sinkender Religiosität bleibe das Bedürfnis nach Sinn und Orientierung bestehen. Glaubensgemeinschaften müssten daher glaubwürdig, praxisnah und verständlich auftreten sowie Zusammenarbeit und gegenseitigen Respekt fördern.
Insgesamt zeigte die Diskussion, dass Religion vor allem durch konkretes Verhalten an Bedeutung gewinnen kann – insbesondere durch respektvollen Dialog, Verantwortung und ein friedliches Miteinander im digitalen Zeitalter.
Weitere Informationen und Links
Lesen Sie dazu den vollständigen Beitrag aus unserem Brüsseler Büro.
Die Meldung von Pressetext zur Menschenrechtsbildung in Ungarn
Auch in Spanien fand ein ähnlicher Anlass statt The European Times berichtete darüber
Ein weiterer lesenswerter Beitrag von Pressetext zu Ungarn Wie kann Glaube wieder cool werden?





