Weltreligionstag jeweils am 3. Sonntag im Januar
Der Feiertag wurde 1950 von der Bahá’í-Gemeinschaft ins Leben gerufen mit dem Ziel, Verständnis zwischen den Religionen zu stärken, Feindseligkeiten abzubauen und die vielen Gemeinsamkeiten in den Grundüberzeugungen sichtbar zu machen.
In einem aktuellen Blogbeitrag der Stand League reflektiert der Autor Leland Thoburn (langjähriger Scientologe und ausgebildeter Geistlicher) über die Bedeutung dieses Tages.
Aus seiner intensiven Beschäftigung mit der Religionsgeschichte – von alten chinesischen Traditionen über Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Christentum bis zum Islam – entwickelt er die Metapher eines „Funken“: die Idee eines freien, geistigen Selbst jenseits des Körperlichen.
Dieser Funke sei durch die Jahrhunderte von spirituellen Lehrern, Schamanen, Heiligen und Religionsstiftern über Handelsrouten und Kontinente getragen worden – immer wieder neu entfacht, doch in seiner Essenz unverändert.
Religiöse Toleranz
Thoburn betont, dass religiöse Toleranz nicht das Aufgeben der eigenen Überzeugung bedeutet, sondern die Anerkennung, dass Angriffe auf fremde Glaubensvorstellungen historisch immer wieder zu Leid und Konflikten geführt haben. Er zitiert dazu aus L. Ron Hubbards Werk Der Weg zum Glücklichsein – Grundsatz 18: Respektieren Sie die religiösen Überzeugungen anderer, das Toleranz als wichtigen Pfeiler menschlicher Beziehungen hervorhebt und Intoleranz als „nicht-überlebensfähig“ bezeichnet.
Der Beitrag endet mit einem Aufruf: Den Weltreligionstag zu nutzen, um andere Traditionen kennenzulernen und darin den gemeinsamen „Funken“ wiederzuentdecken, der alle spirituell Suchenden als „Geschwister“ verbindet.
Der Weltreligionstag bleibt ein wichtiger Impuls, um in einer polarisierten Welt Brücken zwischen den Glaubensrichtungen zu bauen.





