Engagement ungarischer Scientologen für eine saubere und lebenswerte Umwelt
Vertreter unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften – darunter Adventisten, Katholiken, Hindus und Scientologen – kamen mit Wissenschaftlern zu einem interreligiösen Dialog zusammen. Ziel war es, neue Wege zur Förderung des Umweltschutzes durch religiöse Werte zu erschliessen.
Religiöse Werte als Schlüssel zur ökologischen Nachhaltigkeit
Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der von der UN-Initiative «Faith for Earth» geförderten Idee, dass Glaube und Spiritualität zentrale Rollen beim Schutz der Umwelt spielen. Die Initiative ermutigt religiöse Gemeinschaften weltweit, Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen.
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Ein häufig zitierter Gedanke aus dem von L. Ron Hubbard verfassten Moralkodex «Der Weg zum Glücklichsein» prägte die Diskussion:
«Der Gedanke, dass man an der Erde teilhat und dass man helfen kann und sollte, für sie zu sorgen, mag gewaltig erscheinen und einigen völlig unreal vorkommen. Aber in unserer Zeit kann etwas, das auf der anderen Seite der Erde geschieht, sogar aus einer so grossen Entfernung einen Einfluss auf das Geschehen in Ihren eigenen vier Wänden haben.»
Diese Perspektive betont die Notwendigkeit einer inneren Werteorientierung, um Umweltprobleme langfristig zu lösen.
"Ein sauberer Planet beginnt mit einem reinen Gewissen"
Während des Runden Tisches wurde deutlich, dass wahre ökologische Nachhaltigkeit weit über technologische Lösungen hinausgeht. Eine nachhaltige Welt erfordert vor allem eines: eine bewusste ethische Entscheidung des Einzelnen.
Ein Sprecher der Scientology-Kirche Budapest erklärte:
«Ein echter Wandel beginnt, wenn Menschen aus Überzeugung ethisch handeln – nicht aus Zwang, sondern aus Fürsorge für den Planeten.»
Diese ethische Haltung wird durch den Leitgedanken „Schützen und verbessern Sie Ihre Umwelt“ aus dem „Weg zum Glücklichsein“ konkretisiert und gelebt.
Bewegung für eine bessere Welt: Ungarische Scientologen im Einsatz
Das Engagement für den Umweltschutz in Ungarn wird besonders sichtbar in der Arbeit der Jobb Világ Mozgalom (Bewegung für eine bessere Welt), gegründet von Attila Kis-Balázs, einem ungarischen Scientologen.
Was mit dem Müllsammeln als Kind begann, wuchs zu einer nationalen Freiwilligenbewegung, die inzwischen hunderte Menschen mobilisiert.
Praktische Umsetzung ethischer Grundsätze
Jede Aktion der Bewegung basiert auf den Prinzipien:
Diese Grundsätze werden bei monatlichen Aufräumaktionen in ganz Ungarn in die Tat umgesetzt – gemeinschaftlich, freudvoll und nachhaltig.
Attila Kis-Balázs erklärt:
«Der Weg zum Glücklichsein hat mir gezeigt, dass es nicht nur idealistisch, sondern notwendig ist, Gutes zu tun. Wenn Menschen spüren, dass sie etwas verändern können, dann handeln sie.»
Fazit: Glaube, Werte und Umweltbewusstsein gehören zusammen
Die Scientology-Kirche Budapest zeigt mit ihrer Initiative am Weltumwelttag 2025, dass Religion ein starker Partner im Umweltschutz sein kann. Durch ethisch motiviertes Handeln, basierend auf universellen Werten, können nachhaltige Veränderungen für die Umwelt erzielt werden – nicht nur in Ungarn, sondern weltweit.
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