Scientology-Gemeinden in Europa stärken Prävention, Menschenrechte und Gemeindedienst

EU-Values-Scientology
Scientology-Gemeinden in Europa intensivieren Prävention, Menschenrechtsbildung und Gemeindedienst. Fokus auf Aufklärung, Verantwortung und europäische Grundwerte. Die Koordination dieser Projekte und Aktivitäten erfolgt durch das Europäische Büro der Scientology Kirche für Öffentliche Angelegenheiten und Menschenrechte in Brüssel.

1. Prävention, Bildung und europäische Werte

Scientology-Gemeinden in Europa bauen lokale Programme zu Aufklärung, Prävention und gesellschaftlicher Verantwortung aus. Die Aktivitäten orientieren sich an europäischen Grundwerten wie Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit.

Dieser Beitrag ist eine Zusammenfassung des ausführlichen Berichts unseres Brüsseler Büros (ergänzt mit Links zu ausgewählten Projekten).

2. Schwerpunkt Drogenprävention

Mit Unterstützung der Foundation for a DrugFree World vermitteln Freiwillige faktenbasierte Informationen über Drogen. Massnahmen umfassen Schulprogramme, Informationsmaterial, Nachbarschaftsaktionen und Veranstaltungen, die besonders Jugendliche und Familien erreichen sollen. In der Schweiz ist der Verein Sag Nein Zu Drogen seit über 35 Jahren in der Deutschschweiz sehr aktiv, der Verein in der Romandie seit 34 Jahren.

3. Menschenrechtserziehung für junge Menschen

United for Human Rights vermittelt die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in verständlicher Form. Ziel ist es, Respekt, Bewusstsein und soziale Verantwortung bei Jugendlichen wie auch bei Erwachsenen zu fördern; siehe: Videos zu den einzelnen Regeln.

In der Schweiz ist aktiv: Gemeinsam für Menschenrechte. Zu dieser Aktivität gehört auch Jugend für Menschenrechte.

 

4. Moralische Bildung durch „Der Weg zum Glücklichsein“

Der Leitfaden “Der Weg zum Glücklichsein” stärkt Werte wie Ehrlichkeit, Verantwortung und Respekt. Freiwillige nutzen ihn, um soziale Kompetenzen und ein konstruktives Miteinander zu fördern.

In der Schweiz sind eigenständige Vereine in Basel, Bern, Lausanne und Zürich aktiv, um diese Werte bekannt zu machen. Hier die Zürcher Website des Vereins: Der Weg zum Glücklichsein

5. Gemeindedienst und praktische Hilfe

Die Ehrenamtlichen Geistlichen: Freiwillige unterstützen lokale Projekte, leisten Alltagshilfe zu verschiedensten Anliegen und engagieren sich in Notfällen. Der Ansatz: Menschen befähigen, in ihrem Umfeld wirksam zu helfen.

Hilfe in der Romandie, in Europa und USA  

6. Bezug zu europäischen Schutzmechanismen

Die Initiative Europas Werte, deine Rechte erklärt zentrale Instrumente wie die EU‑Grundrechtecharta und die Europäische Menschenrechtskonvention. Zielgruppe sind junge Erwachsene und die breite Öffentlichkeit.

7. Die Rolle religiöser Gemeinschaften

Ivan Arjona Vertreter der Scientology-Kirche bei der Europäischen Union, der OSZE, dem Europarat und den Vereinten Nationen, sagte:

„In Europa ist Religions- und Weltanschauungsfreiheit untrennbar mit dem Respekt vor anderen verbunden“. Unsere Erfahrung zeigt, dass Gemeinschaften stärker werden, wenn Menschen aufgeklärt sind, wenn junge Menschen vor Drogen geschützt werden, wenn Menschenrechte geachtet werden und wenn Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigt werden, Verantwortung für ihre Umwelt und füreinander zu übernehmen. Europäische Werte werden gestärkt, wenn Bürger Verantwortung für das Wohl ihrer Gemeinschaften übernehmen“.

„Für Scientologen sind Achtung der Menschenwürde, Gewissensfreiheit, Bildung und soziales Engagement keine leeren Phrasen. Es sind Prinzipien, die in Nachbarschaften, Schulen, Familien und im öffentlichen Raum sichtbar sein sollten. Unsere Kirchen und Missionen tragen durch Prävention, Menschenrechtsbildung und praktische Hilfe zu dieser gemeinsamen bürgerlichen Kultur bei.”

8. Religiöse Anerkennungen

Innerhalb Europas wurde Scientology in mehreren Ländern staatlich oder gerichtlich als Religion anerkannt, darunter Spanien, Portugal, die Niederlande, Grossbritannien und Italien. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in verschiedenen Entscheidungen festgestellt, dass Scientology‑Gemeinschaften unter den Schutz der Religions- und Weltanschauungsfreiheit fallen (z. B. im Fall Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas und andere gegen Russland, der die Schutzwirkung von Art. 9 EMRK für nichttraditionelle Religionsgemeinschaften bestätigt).

In zahlreichen europäischen Staaten, darunter Deutschland (wo Gerichte wiederholt bestätigt haben, dass Scientologen den Schutz der Religionsfreiheit nach Artikel 4 Grundgesetz geniessen), Österreich, die Schweiz, Schweden, Frankreich, Belgien, Dänemark, Polen, die Slowakei, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Norwegen, Finnland sowie mehrere Länder des westlichen Balkans, ist Scientology zwar nicht staatlich anerkannt, jedoch aufgrund der jeweiligen Verfassungen und aufgrund von Artikel 9 der Europäischen Menschenrechtskonvention vollständig geschützt. Die Religionsausübung ist in diesen Ländern rechtlich gewährleistet, unabhängig von einem formalen Anerkennungsstatus.

Scientology ist weltweit in über 160 Ländern vertreten und in vielen Staaten davon religiös anerkannt.

Weitere Anerkennungen finden Sie hier Scientology-fakten.ch – Anerkennungen

Ein Blick zurück: Drei sehr erwähnenswerte Beiträge aus der Community-Arbeit 2025

Das Jahr 2026 ist bereits in vollem Gang, doch es lohnt sich ein kurzer, aber spannender Rückblick: Drei internationale Beiträge aus dem Jahr 2025 wurden zwar publiziert, blieben aber bislang unerwähnt; zu Unrecht. Denn sie zeigen eindrücklich, wie vielfältig, praktisch und gemeinschaftsorientiert das Engagement auch in Europa ist. Bühne frei für ein spätes, aber umso verdienteres Spotlight.

Erfolgreiche Präventionsaktionen von „Sag Nein zu Drogen Schweiz“

Der Verein Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben setzt sich seit 1990 aktiv für die Drogenprävention in der Deutschschweiz ein. In der Romandie ist der Verein Dites Non à la Drogue, Oui à la Vie seit 1991 und im Tessin der Verein Dico No alla Droga, Dico Sì alla Vita seit 2007 mit der gleichen Zielsetzung aktiv. Ziel ist es, junge Menschen über die Risiken und Folgen des Drogenkonsums aufzuklären und für ein drogenfreies Leben zu sensibilisieren.

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