Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie.

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Seit mehreren Jahren organisiert die CCDH Suisse romande (in der Deutschschweiz CCHR) Informationsstände und Ausstellungen. Die Besucher können sich mit den Broschüren und Dokumentationen vertraut machen, die der Verein kostenlos zur Verfügung stellt. Ehrenamtliche Mitglieder der CCHR stehen ihnen zu einem Gedankenaustausch zur Verfügung.

Nur wenige Tage nach dem Gedenktag an die Opfer des Holocaust (27. Januar) wollte CCDH mit dieser Aktion den Opfern gedenken und an die Rolle der Psychiatrie bei der Entstehung dieser Schrecken erinnern. Zum Gedenktag finden Sie hier mehr (in französischer Sprache).

Einige der Standbesucher waren Zeugen von Missbrauch, andere sprachen über ihre eigenen Erfahrungen. Ein Besucher erklärte, wie seine Tante in einer psychiatrischen Einrichtung in der Westschweiz ihrem Leben ein Ende setzte. Eine junge Frau äusserte sich zu den Auswirkungen von Psychopharmaka. CCDH ist entsetzt über den Inhalt einiger Aussagen.

Ein Beitrag vom 13. Dezember auf der Website von RTS (in französischer Sprache) enthüllte, dass es in einer psychiatrischen Einrichtung in der Westschweiz innerhalb von elf Monaten sechs Selbstmorde gegeben hatte.

In der Schweiz gab es im Jahr 2022 fast 18’367 FUs („Fürsorgerische Unterbringungen“ einer Person gegen ihren Willen) gegenüber 13’671 im Jahr 2016. Es werden immer mehr Warnungen vor den Auswirkungen von psychiatrischen Medikamenten veröffentlicht. Einige dieser Substanzen können zum Selbstmord führen.

Neben der Aufgabe der CCDH, psychiatrischen Missbrauch aufzudecken, ist es deren Ziel, Reformen im Bereich der psychischen Gesundheit durchzuführen. Ein Beispiel eines solchen Ziels ist die Abschaffung des Elektroschocks, der zu irreversiblen Hirnschäden führen kann.

Mit dieser Aktion will CCDH zudem auf die neue Publikation aufmerksam machen, die am 9. Oktober 2023 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Hochkommissariat der Vereinten Nationen für Menschenrechte gemeinsam herausgegeben wurde.

Dieser Bericht enthält Leitlinien und beschreibt einschlägige Praktiken, die den Staaten dabei helfen sollen, ihre Gesetze zu reformieren, um Menschenrechtsverletzungen zu beenden und den Zugang zu qualitativ hochwertiger psychischer Gesundheit zu verbessern. In den Leitlinien wird u. a. dargelegt, was getan werden muss, um die Deinstitutionalisierung zu beschleunigen und einen gemeindebasierten, auf Rechten basierenden Ansatz in die psychosoziale Versorgung zu integrieren.

Darüber hinaus wird die Verabschiedung von Gesetzen empfohlen, die darauf abzielen, psychiatrische Einrichtungen schrittweise durch gemeindenahe Unterstützungssysteme und integrierte integrative Dienste zu ersetzen, wie z. B. Einkommens- und Wohnhilfen und Unterstützungsnetze durch Peers. In den Leitlinien werden gesetzliche Bestimmungen vorgeschlagen, um Zwang in psychosozialen Diensten abzuschaffen und die freie und informierte Zustimmung als Grundlage für alle Interventionen zur psychischen Gesundheit zu verankern.

Mehr zur Publikation der WHO finden Sie hier.

Es ist wichtig, dass alle Personen, die Opfer oder Zeugen sind, diese Missbräuche den Behörden melden.

«Wir werden unsere Arbeit fortsetzen, bis die Menschenrechte und die Würde wiederhergestellt sind» hält CCDH fest.

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